2025: „Intervention“ von Rebekka Kricheldorf
Regie: Raphael Kassner – Premiere: September 2025 im Pipapo-Kellertheater, Bensheim
„Jörg Walther als personifizierte Droge lieferte köstliche Zwischenspiele, welche die Jahrtausende alte Geschichte des Drogenkonsums aufgreifen. ……. Sehr zum Vergnügen der Zuschauer greift Angelika Reimers als Frans deren Charakterisierung als Lyrikerin auf und karikiert das durch pseudo-poetisches Deklamieren mit theatralischen Gesten und übertriebenen Metaphern.“ (BA, 27.09.2025)


2024: „Der letzte Pinguin“ von Sönke Andresen
„Das Publikum amüsierte sich bei der Pinguin-Premiere im Kolpinghaus köstlich über die entwaffnenden Dialoge und durchsichtigen Scheinargumente der Figuren – und unübersehbarer Spielfreude der Darsteller.“ (BA, 8.11.2024)


2023: „Lysistrata“ von Aristophanes (nach einer Bearbeitung von Rebekka Kricheldorf)
„Ein begeistertes Publikum und mehrere Bravorufe quittierten die Leistung des Ensembles, dem ein wahres Heer an Unterstützern bei den Videoaufnahmen, bei Licht, Ton, Soufflage und Werbung zur Seite gestanden haben. (BA, 8.11.2023)


2022: „Odyssee“ von Roland Schimmelpfennig


2020: Der Geizige, Molière

2019: „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horvàth
„Das Publikum erlebte bildstarke, sauber gespielte und schlüssig getaktete Szenen“ (BA, 4.02.2019)


2018: „Ende gut, alles gut“ von William Shakespeare
„Unter der Regie von Tanja Boxberger hat die Truppe etwas gewildert im Original, die ganze Geschichte komprimiert, dadurch beschleunigt sowie mit modernen (Sprach- und Ausstattungs-)Elementen aufgepeppt […] Für eine spitzenmäßige Ensemble-Leistung gibt’s vom Publikum im gut besuchten Kolping-Haus reichlich Applaus für das Vornerum-Theater.“ (BA, 02.06.2018)


2017: „Eyjafjallajökull-Tam-Tam“

2016: „Winzerfest ’48“ (Text und Regie: Danilo Fioriti)
„Diese Szene geht unter die Haut: Babett nennt die Namen der Opfer der Kirchbermorde. Jeder einzelne trifft die Zuschauer wie ein Keulenschlag. […] Nach drei Hungerwintern in Folge ist das Winzerfest 1948 keine Prunkveranstaltung. Die Weinbuden sind spärlich geschmückt, der Wein ist „verlängert“ […] All das sorgt für eine dem Thema und der Nachkriegszeit angemessene athmosphärische Dichte. […] Die Rollen sind gleichwertig ausgestaltet. Jeder Schauspieler trägt ein Puzzleteil zum Gesamtwerk bei. […] (BA, 19.09.2016)

2015: „Der Drache“ (Autor Jewgeni Schwarz)
„Die Inszenierung geht als kurzweilige, sauber gespielte Theater-Show mit etlichen Verweisen und einer universalen, Politischen Botschaft durch. Danilo Fioriti hat den reizvollen, aber auf der Bühne schwierig darzustellenden Stoff sehr gut in Szenen und Dialogen übersetzt und sich bei allen künstlerischen Freiräumen nicht allzu weit vom Original entfernt. Zwei Stunden spannendes, kreatives Amateurtheater.“ (BA, 01.06.2015)

2014: „Hinnerum – Dilltapp und die Fraa vun Bensem“ (Text und Regie: Frank Müller)

2013: „PlanSpiel“ – Eigenproduktion nach der Farce „Tod“ von Woody Allen
Regie: Katrin Bremer – Premiere im Juni 2013 im Musiktheater REX, Bensheim (1 Gastspiel im Theater Mobile, Zwingenberg)
„Eine gelungene Inszenierung, in der ein Mensch ahnungslos in einer klaustrophobischen Atmosphäre erwacht und panisch durch ein rätselhaftes Netzwerk strauchelt……eine gute Ensembleleistung und eine spannend-groteske und intensive Inszenierung über Macht und Autorität, Selbstbestimmung und Unterordnung.“ (BA 18.06.2013)
2012: „Leonce und Lena“ von Georg Büchner
„Glänzend gespieltes Amateurtheater: Die neuste Produktion des Vornerum-Ensembles wurde bei ihrer Premiere am Freitag mit langem Applaus belohnt. Zu Recht, denn „Leonce und Lena“ bündelt hervorragende Darsteller und eine straffe Inszenierung… … Das Publikum im Forum der Geschwister- Scholl-Schule erlebte eine poetisch melancholische Liebesgeschichte zweier Königskinder, die angesichts jugendlicher Illusionslosigkeit und gesellschaftlicher Enge vor dem eigenen Dasein resignieren… …Danilo Fiorito hat Büchners dramaturgische Sprunghaftigkeit in straffen 90 Minuten (ohne Pause) optimal umgesetzt und die einzelnen Momente der Handlung in ihrer originalen Abruptheit beibehalten… (BA vom 27.11.2012)
2011: „Alles wird anders, alles wird gut“ von Lutz Hübner
Regie: Katrin Bremer – Premiere: November 2011
„… eine kurzweilige, flott gespielte und sehr unterhaltsame Jahrhundert-Revue über die Zeichen der Zeit und ihr ausgeliefertes Personal…Chapeau! Auf der Bühne herrscht permanente Dynamik, sämtliche Figuren sind fast immer präsent…Die Inszenierung besticht durch eine klare Sprache und ebensolche Dramaturgie.“ (BA vom 7.11.2011)
2010: „Gretchen 89 ff.“ von Lutz Hübner

2009: „Viel Lärm um nichts in Shakespeare-City“ (Shakespeare/M. Bochus)
Regie: Nicole „Nickel“ Amsbeck – Premiere im Mai 2009 im Vereinsheim des Spielmann und Fanfarenzuges, Bensheim
„Rasante Inszenierung, außergewöhnlicher Spielort und improvisatorisch angehauchte Spielwut: das sind die Kennzeichen des Amateurtheaters Vornerum.“ (BA, 30. Mai 2009)

2008: „Faust, love“ (Goethe)

2007: „Enthüllung“
Premiere: März 2007 im Gemeindesaal St. Georg, Bensheim

2006: „Die Bauernoper“ (Yaak Karsunke)
Regie: Marlene Dittrich-Lux – Premiere im Mai 2006 im Parktheater, Bensheim
„Aus Yaak Karsunkes sozial- wie geschichtskritischem Stück hat „Vornerum“ eine schnelle und unterhaltsame Revue gemacht…...“ (BA, 09.05.2006)

2005: „Kabale und Liebe“ (Friedrich Schiller)
Regie: Stefan Hillebrand – Premiere: Juni 2005 in der Stadtmühle, Bensheim
„Hillebrand hat dem bürgerlichen Trauerspiel seine historische Patina gelassen und dennoch ein frisches Theaterstück mit homogener darstellerischer Leistung inszeniert….eine Musical-Seifenoper-Rockshow für stürmische Herzen und sentimentale Revoluzzer.“ (BA, 04.06.2005)

2004: „Wenn Steine erzählen könnten…“
– Eine szenische Stadtführung – (Eigenproduktion)
Regie: Stefan Hillebrand – Premiere im September 2004, Innenstad Bensheim
Die Geburt von Vornerums kultiger, szenischer Stadtführung, die auch heute noch immer wieder, leicht verändert und mit neuen Szenen, mit großem Zuschauerzuspruch aufgeführt wird.
2004: Basketballtheater
Eine theatralische Partie mit hohem Spaßfaktor für einen guten Zweck. vornerum vs. Bleichrockers

2003: „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter der Anleitung des Herrn De Sade“ (Peter Weiss)
Regie: Marlene Dittrich-Lux – Premiere: September 2003 im Parktheater, Bensheim
„.… das hat „Vornerum“ in fantasievoller, nein fantastischer Weise umgesetzt in einer turbulenten Drei-Stunden-Aufführung….. Bunt und wild und mit exzessiver Körperlichkeit geht es mit Verve und Hingebung zur Sache in einer bis ins Detail präzisen Inszenierung, dass man am Ende staunt über sein Sitzfleisch und noch mehr darüber, dass es ja Amateure sind, die das zuwege gebracht haben……Drei Stunden – und zu keinem Zeitpunkt Langeweile – das erlebt ein Theaterkritiker auch auf der Profi-Bühne selten……“ (BA, 18.9.2003)

2002: „Crucible“ (nach „Hexenjagd“ von Arthur Miller)
Regie: Stefan Behr – Premiere: Mai 2002 in der Geschwister-Scholl-Schule, Bensheim
„Theater, das mit schönem Schein einlullt, wollte man bei VORNERUM noch nie machen. Nachdenken, Weiterdenken provozieren, war schon immer die Devise… (BA, 2.5.2002)
„Mit einem ausgeklügelten Showprinzip, bei dem der Zuschauer am Ende einen TV-Gast zu verurteilen hat, offenbart das Stück die Mechanismen des Talkshow-Wahnsinns – 75 spannende Minuten zwischen Unterhaltung und Schrecken.“
(Starkenburger Echo, 11.5.2002)
„Wer den Sicherheitsgorilla am Eingang passiert hat, taucht ab in die unendlichen Tiefen der Talkshowhölle, wird zum Voyeur für 75 kurzweilige Minuten, in denen die Schauspieler ein bemerkenswert professionelles sprachliches, mimisches und gestisches Geschick zeigen.“ (BA, 11. Mai 2002)
2002: Street-Performance / Improvisationstheater
Autorin und Regie: Nicola Unger – Premiere im September 2002
„Reizvolles Spiel mit Grenzen und Möglichkeiten.“ (BA, 14.09.2002)
2001: „Das besondere Leben der Hilletje Jans“ (Ad de Bont)
Regie: Silke Rothe – Premiere: August 2001 in einem ehemaligen Gasthaus in Wilmshausen
„Die Zuschauer des 21. Jahrhunderts … erwartet so ein turbulentes, buntes Spektakel, mal derb, mal voller Poesie: zum Heulen, zum Lachen, zum Nachdenken und zum Mitsummen, denn schon mal die Lieder wird man so schnell nicht wieder los.“ (I-Punkt, August 2001)
„Nach acht beachtlichen Produktionen – … ist die wachsende Professionalität der Truppe nicht zu übersehen.“ (BA, 28.9.2001)

2000: „Merlin“ (Tankred Dorst)
Regie: Max Petermann – Premiere: August 2000 im Hof der Schlossbergschule, Bensheim/Auerbach
„Ganz im Sinne des Autors hat „Vomerum“ – unter wesentlicher Beteiligung aller Akteure – eine Mischung von mittelalterlichem Bildungsgut und zeitgenössischer Populäraussage zusammengestellt und mit schlichten, aber eindrücklichen Bildern ins Bewusstsein gerückt.“ (BA, 19.08.2000)

1999: Unsere kleine Stadt (Thornton Wilder)
Regie: Stefan Behr – Premiere im April 1999 in der Kirchbergschule, Bensheim
„Vornerum“ – Bensheims engagiertes Amateurtheater, das schon einiges Sehenswerte in Sachen Theater auf die Beine gestellt hat – wagt einen neuartigen, diskutablen Bühnenversuch,… Experimente gelingen oder schlagen fehl, dieses darf als gelungen bezeichnet werden,…“ (BA, 30.04.1999)

1998: „König Ubu“ (Alfred Jarry)
Regie: Max Petermann – Premiere: Juni 1998 im Varieté-Theater Pegasus (Alte Gerberei), Bensheim
„“Vornerum“ gelang eine einfallsreiche, stilistisch einheitliche, witzige und dem Stoff adäquat grelle Umsetzung, die vor allem auf betontes, abwechslungsreiches Körperspiel setzt.“ (BA, 26.06.1998)

1997: „Ein seltsames Stelldichein“
Regie: Jörg Walther – Premiere: Juni 1997 anlässlich des Bensheimer Bürgerfestes…Verwirrspiel um einen Briefkasten mitten in der Fußgängerzone.
1997: „Von Tunnelmenschen“ (nach J. Todt)
Regie: Stefan Behr – Premiere im Mai 1997 in der Tiefgarage des Kaufhauses Ganz, Bensheim
„Das, was am Montagabend ausschnittweise zu sehen war, ging unter die Haut. … wird man in der Tiefgarage des Kaufhauses zeitgenössisches Theater erleben, das man von Amateurtruppen normalerweise nicht erwartet. … Ausdrucksstark, ideenreich, packend …“ (BA, 28.5.1997)
„Alles, was hier geschieht – es ist eigentlich nicht viel und doch das Wesentliche – ist Konzentrat. Wichtigste Ausdrucksmittel sind Bewegung, Gebärde, Geste, kurz: Körpersprache…. Den Darstellern und der Regie ist eine überzeugende Bühnenarbeit mit einem einprägsamen Gesamtstil gelungen, der das Publikum auf produktive Weise betroffen macht und zum Nachdenken herausfordert. Was kann Theater Besseres bewirken?“ (BA, 20.6.1997)
1996: „Der Brotladen“ (Bertolt Brecht)
Regie: Marlene Dittrich Lux – Premiere: September 1996 im Parktheater, Bensheim
„Was „Vomerum“ mit seiner vierten Produktion auf die Bühnenbretter gestellt hat, ist eine beachtliche Leistung,… Das betrifft die schauspielerischen Einzelleistungen, doch vor allem das gelungene Zusammenspiel als Ensemble.“ (BA, 27.9.1996)
„Die gelungene Inszenierung … und die für Amateure bemerkenswerte schauspielerische Leistung fanden nicht nur bei heimischem Publikum sondern auch bei Experten regional sowie überregional ein positives Echo.“ (BA, 6.11.1996)
1995: „Komödie der Eitelkeit“ (Elias Canetti)
Regie: Frank Müller – Premiere im Mai 1995 im Parktheater, Bensheim (1 Open-Air Gastauftritt an der Stadtmauer in Seligenstadt)
„Was vornerum am Freitagabend vor ausverkauftem Premierenpublikum auf die Bühne des Parktheaters gebracht hat, zeigte ein Beispiel engagierter Theaterpädagogik, wie es eindrucksvoller kaum sein kann. … Dieses ausgezeichnete Laienspiel zeigt wohltuend Theaterarbeit an der Basis – als Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Gegenwart...“ (BA, Mai 1995)
„In der „Komödie der Eitelkeit“ beweist das Amateurtheater „Vornerum“ professionelle Qualitäten und entfaltet einen ganzen Mikrokosmos überzeugend dargestellter Charaktere….hier wurde professionelles Theater geboten, das zu erfüllen vermochte, was schon die klassischen Dramatiker als Ziel allen Schauspiels ansahen: Menschen in ihrer Zeit anzurühren und zu verändern.“ (OFFENBACH POST, September 1995)

1993: „Jagdszenen aus Niederbayern“ (Martin Sperr)
Regie: Frank Müller – Premiere, mit Martin Sperr als Gast, im Oktober 1993 im Parktheater, Bensheim
„Nicht die großen, überzogenen Gesten sind gefragt, sondern der Körperausdruck als Ganzes, der Erschrecken, Neugier oder Schadenfreude ausdrücken kann. So kompliziert sich das auch anhören oder lesen mag – die Gruppe kann’s.“ (BA, 30.10.1993)
„Solange zusammen auf der Bühne, das schafft spürbar Vertrauen,… Weil Menschen zwischen 10 und 70 Jahren mitspielen – vom Weißbinder bis zum Immobilienmakler, von der Hausfrau und Lehrerin bis zum Arbeitslosen, vom Rentner bis zum Ex – Stadtverordneten -…“ (FRANKFURTER RUNDSCHAU, 18.11.1993)
„Was die Qualität der Aufführung auszeichnet, ist ihr konsequenter Hang zur Einfachheit. Alle 30 Darsteller…bringen, wie es auch beim professionellen Theater üblich ist, Teile der eigenen Persönlichkeit in die Inszenierung mit ein. Das … gibt Raum für eigene Identifikationsmöglichkeiten.“ (FAZ, 2.12.1993)
„Er (der Autor Martin Sperr) habe die Aufführung als geschlossene Sache empfunden, … „Es hat mir Spaß gemacht und wieder gezeigt, dass sich Berufs- und Laientheater einander annähern.“ “ (BA, 20.11.1993)

1992: „Hinnerum – Dilltap und die Fraa vun Bensem“ (Frank Müller)
Regie: Frank Müller – Premiere im Mai 1992 im Hof des Walderdorfer Hofes, Bensheim
„...jede Figur,…, hatte ihren eigenen Charakter, der von den Schauspielern überzeugend dargestellt wurde. Es war einfach eine Lust, das anzusehen.“ (BE, 16.5.1992)
„Mit sehr viel Engagement und Elan hat die Amateurtruppe, … ein Plädoyer für Zivilcourage und gegen sinnlose Gewalt, Tyrannei, Knechtschaft und Terror gehalten.“ (BA, 16.5.1992)
„…ging so ein Theaterprojekt zu Ende, das rundum erfolgreich war und in der Kultur- und Sozialarbeit der Stadt neue Akzente gesetzt hat.“ (BE, 27.5.1992)





